die Woche fängt wirklich gut an - falls Sie zur Gruppe der Rentner gehören: Noch ist es zwar nicht offiziell, aber aus verschiedenen Quellen ist schon zu hören, dass die Rente ab Juli um mindestens 2,5% erhöht werden soll. Bei einer Rente von 1.500 Euro sind das immerhin 37,50 Euro. Dafür können Sie Ihre Frau auf jeden Fall schon mal zum Essen einladen und das einmal im Monat. In ganz anderen Sphären bewegt sich der vorbestrafte Ex-Chef der Deutschen Post Klaus Zumwinkel. Aber auch bei ihm geht es um die Pension. Er lässt sich seine Ansprüche in Höhe von 20 Mio. Euro komplett auszahlen. Da hilft alle Entrüstung nicht: das ist völlig legal. Zumwinkel hatte in seinem Vertrag die Wahlmöglichkeit und hat sich nun dafür entschieden, die Pension frühzeitig komplett auszahlen zu lassen. Die Aufregung in Deutschland wird Zumwinkel dabei nur noch am Rande mitbekommen. Mittlerweile hat sich der vorbestrafte Manager in seine Burg am Gardasee zurückgezogen, deren Wert er im Prozess mit 5 Mio. Euro angegeben hatte. Sicherlich ist der Ruf von Herrn Zumwinkel zerstört. Aber mit diesem riesigen finanziellen Polster kann man wohl auch über die Rufschädigung hinwegsehen. Zudem hatte er, wie ihm auch die Richter bescheinigt haben, jahrelang mit krimineller Energie Steuern in Millionenhöhe hinterzogen. „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ An diesem Punkt gefällt mir ein Vorschlag von CSU-Chef Horst Seehofer sehr gut. Er forderte, dass „verurteilte Straftäter nicht noch im Nachhinein Kasse machen können“. Hört sich erst einmal gut an, wird aber in der Realität nur schwer umzusetzen sein. Das gilt übrigens auch für den Fall Zumwinkel. Denn Ex-Vorstandschef der Deutschen Post hat ja mit der Steuerhinterziehung seinem Arbeitgeber keinen Schaden zugefügt, sondern den Steuerzahler geschädigt. Klar ist aber auch: Solches Verhalten von Managern oder Ex-Managern wird wohl kaum dazu beitragen, dass die Bevölkerung in Zukunft den großen Konzernen und Wirtschaftsbossen wieder das nötige Vertrauen entgegenbringt.




  • zaluzje slupsk




  • Auch, wenn ich diese Worte von anderer Seite erwartet hätte, so bin ich über die Klarheit der Botschaft dankbar und CD Bedrucken. Und dass die Globalisierung Unterstützung vom Oberhaupt der katholischen Kirche erhält, ist ein wichtiges Zeichen. Das haben die Börsianer getan. Das Ergebnis ist CD druck. Schon zu Jahresende hin, erholten sich die Kurse weltweit. Und am Freitag zogen die Kurse mit teils über +3 % an. Dabei ist der durchschnittliche Anstieg vom 21. Dezember 2008 an gerechnet, gar nicht so prickelnd.
    ertrauen ist an dieser Stelle ein gutes Stichwort. Bei Statistiken muss man auch Vertrauen in die Macher haben, sonst sind die Zahlen das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt sind. Speziell jetzt in der Krise gibt es immer wieder neue Statistiken und Wirtschaftsdaten, die uns beruhigen sollen. Doch Vorsicht: Bei diesem ganzen Zahlenmaterial gibt es so viele Stellschrauben, dass man trotz schlechter Aussichten immer noch gut dasteht. Besonders kreativ sind in diesem Sektor die USA. Ein Kollege hat mir vor einigen Tagen einen spannenden Link weitergeleitet: Auf www.shadowstats.com gibt es eine Sammlung der zahlreichen Statistiktricks in den USA. Einige davon möchte ich Ihnen heute kurz vorstellen: US-Arbeitslosenquote Über Jahre hinweg glänzten die vereinigten Staaten mit einer Arbeitslosenquote von 5% oder sogar darunter. Bei meinen Besuchen in den USA wurde ich schon fast mitleidig angeschaut, als ich erzählte, dass wir in Deutschland 10% und mehr Arbeitslose haben. Aber: Die US-Quote muss man mit Vorsicht genießen. Dort fällt jeder aus der Statistik, der länger als 12 Monate arbeitslos ist. Das ist bei uns anders und so war die Diskrepanz gar nicht so groß. Viel aufschlussreicher ist aber der Blick auf die aktuellen Zahlen: bei uns liegt die Quote derzeit bei 8,5% in den USA auch bei 8%. Das liegt vor allem daran, dass im Zuge der Finanzkrise in den USA schon annähernd 5 Mio. Menschen ihren Job verloren haben. Bei der alternativen Berechnung von shadowstas.com liegt der Wert bei etwas über 15%, da hier der Begriff deutlich weiter gefasst wird, wie in Zeiten vor der Amtszeit von US-Präsident Bill Clinton. Kerninflationsrate Einmal im Monat schauen wir gebannt auf die Veröffentlichung der Inflationsrate in den USA. Die Märkte konzentrieren sich dabei immer auf die Kerninflationsrate (CPI). Doch die ist als Abbild der Wirklichkeit überhaupt nicht geeignet, denn dort fehlen die wichtigen Kosten für Lebensmittel und Energie. In den vergangenen Jahren waren es vor allem diese beiden Posten, die enorme Preissteigerungen aufwiesen. Lässt man nun genau die aus der Berechnung heraus, steht man im internationalen Vergleich sehr gut dar. Laut schadowstats.com liegt die reale Inflationsrate in den USA aktuell eher bei 7% und nicht bei dem offiziellen Wert nahe 0%. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Blick auf das Inflationshoch im vergangenen Sommer. Damals lag sogar die Kerninflation bei annähernd 6%. Die alternative Berechnung von shadowstas.com kam auf einen Wert von mehr als 12%. Auch wenn der Spruch nun wirklich abgegriffen ist – an dieser Stelle passt er „Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“

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